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KI-gestützte Assistenz­funktionen in reqSuite® rm

Tech

KI-gestützte Assistenz­funktionen in reqSuite® rm

10.3.2026

8

Min. Lesedauer

KI-gestützte Assistenz­funktionen in reqSuite® rm

Künstliche Intelligenz ist aus modernen Anforderungsmanagement-Tools kaum noch wegzudenken. Sie hilft dabei, Informationen schneller zu strukturieren, Qualitätsrisiken früher zu erkennen und repetitive Arbeitsschritte spürbar zu reduzieren.

Auch reqSuite® rm setzt KI gezielt ein und unterscheidet dabei zwei Funktionsbereiche: integrierte KI-Mechanismen auf Basis eigener Algorithmen und erweiterte KI-Funktionen, die mit modernen Sprachmodellen arbeiten.

Wichtig: Beide Funktionsbereiche nutzen keine Kundendaten zum Lernen.

Integrierte KI-Funktionen – reqSuite® rm

Nicht jede KI-Funktion erfordert die Anbindung externe LLM-Dienste wie beispielsweise von OpenAI. In reqSuite® rm stehen bereits integrierte, intelligente Funktionen zur Verfügung, die vollständig innerhalb der Software ausgeführt werden und keine Daten an Dritte übertragen.

Diese Mechanismen basieren auf eigenen Algorithmen, die semantische Analysen durchführen und Anwender im täglichen Arbeiten mit Anforderungen gezielt unterstützen. Sie sind Teil der Standardlizenz und können ohne zusätzliche Einrichtung sofort und unentgeltlich genutzt werden.

Qualitätsprüfung

Ein zentrales Element der integrierten KI-Mechanismen in reqSuite® rm ist die Qualitätsprüfung. Sie analysiert Anforderungen automatisiert und weist frühzeitig auf typische Schwachstellen hin, bevor diese im Projektverlauf zu Missverständnissen, Mehraufwand oder Inkonsistenzen führen. Die Prüfung unterstützt Anwender dabei, sowohl formale als auch inhaltliche Qualitätskriterien zuverlässig einzuhalten. Beispiele dafür sind:

Unvollständigkeit

Die Qualitätsprüfung erkennt, wenn Pflichtattribute nicht gepflegt wurden oder relevante Inhalte fehlen. So wird verhindert, dass Anforderungen mit Lücken weiterverarbeitet oder freigegeben werden.

Korrekte Pflege aller Beziehungen

Die Qualitätsprüfung prüft, ob erforderliche Verknüpfungen vorhanden sind, beispielsweise zu übergeordneten Anforderungen, Normanforderungen, Risiken oder Testfällen. Fehlende oder inkonsistente Beziehungen werden angezeigt, sodass die transparente Rückverfolgbarkeit gewährleistet werden kann.

Sprachliche Qualität der Anforderung

Die Qualitätsprüfung analysiert die Formulierung von Anforderungen auf typische Schwachstellen wie Mehrdeutigkeit, unklare Begriffe oder nicht überprüfbare Aussagen. Dadurch können Anforderungen präziser, testbarer und fachlich sauberer formuliert werden.

Hinweise bei geänderten Verlinkungen

Werden Beziehungen verändert oder entfernt, gibt die Qualitätsprüfung gezielt Hinweise, damit mögliche Auswirkungen geprüft werden können. So wird vermieden, dass durch strukturelle Anpassungen ungewollt Informationslücken entstehen.

Ähnlichkeitsanalyse

Die Ähnlichkeitsanalyse unterstützt dabei, inhaltlich ähnliche oder potenziell doppelte Anforderungen frühzeitig zu erkennen. Auf Basis sprachlicher Ähnlichkeitsanalysen identifiziert das System Textpassagen mit hoher Übereinstimmung und weist auf mögliche Redundanzen oder Konflikte hin. So wird vermieden, dass identische oder widersprüchliche Anforderungen parallel entstehen. Anwender profitieren von einer konsistenteren Anforderungsbasis, weniger Abstimmungsaufwand und einer höheren Transparenz im gesamten Projektbestand.

Arbeitsvorschläge

Arbeitsvorschläge geben gezielte Hinweise darauf, wo im Projekt noch Handlungsbedarf besteht. Das System erkennt beispielsweise unvollständige Strukturen, fehlende Verfeinerungen oder offene Ableitungen und schlägt entsprechende nächste Schritte vor. Dadurch entsteht eine intelligente Arbeitsunterstützung, die Anwender durch komplexe Anforderungsanalysen führt. Das reduziert Unsicherheiten, beschleunigt die Bearbeitung und hilft insbesondere weniger erfahrenen Nutzern, methodisch sauber zu arbeiten.

Begriffsvorschläge

Mit Begriffsvorschlägen unterstützt reqSuite® rm eine konsistente Terminologie im gesamten Projekt. Das System erkennt sowohl unklare Begriffe als auch Synonyme innerhalb einer Anforderung und schlägt entweder eine passende Definition im Glossar oder die Verwendung der gewünschten Formulierungen vor. Dadurch wird ein einheitliches Wording gefördert, Missverständnisse werden reduziert und die fachliche Klarheit erhöht. Gerade in größeren Projekten oder interdisziplinären Teams trägt diese Funktion wesentlich zur Verständlichkeit und Qualität der Dokumentation bei.

Verknüpfungsvorschläge

Verknüpfungsvorschläge analysieren bestehende Inhalte und schlagen sinnvolle Verknüpfungen zwischen Elementen vor, etwa zwischen Anforderungen, Risiken, Normanforderungen oder Testfällen. Anstatt Beziehungen ausschließlich manuell zu pflegen, erhalten Anwender konkrete Vorschläge für potenziell relevante Traceability-Links. Das verbessert die Vollständigkeit der Verknüpfungen, erhöht die Nachvollziehbarkeit von Zusammenhängen und reduziert das Risiko übersehener Abhängigkeiten.

Datenabgleich

Der Datenabgleich unterstützt beim Vergleich von neuen Anforderungen mit solchen aus Altprojekten. So können Anwender beispielswiese bewährte Antworten oder Lösungen aus vorherigen Projekten übernehmen, ohne diese sich im neuen Projekt nochmals neu überlegen zu müssen. Das beschleunigt die Anforderungsbewertung, reduziert Fehlerquellen und schafft eine verlässliche Grundlage für die weitere Projektarbeit.

Erweiterte KI-Funktionen – reqSuite® rm

Zusätzlich zu den integrierten Mechanismen bietet reqSuite® rm erweiterte KI-Funktionen, die externe Sprachmodelle nutzen, um noch leistungsfähigere Analysen und Vorschläge zu ermöglichen. Diese Funktionen sind optional und können von Kunden individuell aktiviert oder deaktiviert werden.

Automatisierte Überarbeitung

Direkt im Editor-Fenster kann zu einer Anforderung weiterführende KI-Unterstützung über den „Learn more about it“-Button angefordert werden. Auf Basis der Hinweise aus der oben genannten Qualitätsprüfung lassen sich Formulierungen präzisieren oder strukturell verbessern. Die KI schlägt hierzu alternative Formulierungen vor, die die Anwender direkt übernehmen können. Die Überarbeitung erfolgt direkt im Arbeitskontext und spart manuellen Anpassungsaufwand.

Übersetzungen

Anforderungen können direkt in zahlreiche andere Sprachen übersetzt werden. Die KI berücksichtigt dabei den fachlichen Kontext und liefert eine technisch passende Übersetzung. Das unterstützt internationale Zusammenarbeit und reduziert manuellen Übersetzungsaufwand bei gleichbleibender Nachvollziehbarkeit.

Verfeinerungen

Anforderungen können automatisiert weiter detailliert werden. Die KI generiert Vorschläge für abgeleitete Anforderungen oder passende Testfälle, die von den Anwendern direkt übernommen und automatisch verlinkt werden können. Das beschleunigt die Detaillierung und unterstützt eine systematische Ableitung entlang der bestehenden Struktur.

Konsistenzprüfung

Bei der Verfeinerung von Anforderungen kann geprüft werden, ob die inhaltliche Ableitung zwischen verknüpften Elementen konsistent ist. Die KI analysiert, ob eine abgeleitete Anforderung logisch aus der übergeordneten hervorgeht oder ob inhaltliche Inkonsistenzen bestehen. Dadurch wird die Qualität der Ableitungsstruktur verbessert und das Risiko inkonsistenter Hierarchien reduziert.

Zusammenführen von Inhalten

Bei der Zusammenführung von Anforderungen kann optional eine KI-gestützte Ähnlichkeitsanalyse aktiviert werden. Sie analysiert Inhalte semantisch noch tiefergehend und unterstützt bei der Entscheidung, ob Elemente zusammengeführt werden sollten oder inhaltlich unterschiedlich sind. Diese Funktion ist besonders bei größeren Datenbeständen oder Migrationen hilfreich.

Chat Bot

Der integrierte KI Chat Bot ermöglicht es, projektbezogene Fragen in natürlicher Sprache zu stellen. Anwender können sich Inhalte zusammenfassen lassen, Zusammenhänge erklären oder gezielt Informationen aus dem Projektbestand abrufen. Die KI analysiert den Kontext und liefert strukturierte Antworten auf Basis der vorhandenen Daten. Das erleichtert die Orientierung in komplexen Projekten und reduziert den Suchaufwand deutlich.

Befehlsgenerator

Mit dem Word Command Generator lassen sich natürlichsprachliche Beschreibungen in strukturierte Abfragebefehle überführen, die dann in Excel- oder Word-Vorlagen zur Definition von Reports verwendet werden können. Statt komplexe Syntax manuell zu formulieren, beschreibt der Anwender einfach das gewünschte Ergebnis. Die KI generiert daraus passende Befehle für Berichte oder Dokumente. Das senkt die Einstiegshürde und beschleunigt die Erstellung individueller Ausgaben.

KI-Variable in der Rule Engine

Innerhalb der Rule Engine kann eine KI-Variable genutzt werden, um Inhalte kontextbezogen auszuwerten oder zu generieren. Dadurch lassen sich intelligente Automatisierungsregeln definieren, die über rein statische Bearbeitungsschritte hinausgehen. Prozesse können somit flexibler gestaltet und inhaltlich angereichert werden.


Kostenmodell und Aktivierung

Alle Kunden können selbst entscheiden, ob die erweiterten KI-Funktionen aktiviert werden sollen.

Jedes Unternehmen erhält monatlich ein kostenfreies Kontingent in Höhe von 10 €, das automatisch für die erweiterten KI-Funktionen verwendet werden kann. Nach Verbrauch dieses Kontingents lässt sich zusätzliches Budget flexibel hinzubuchen.

Die Kosten richten sich nach der Art und Anzahl der ausgeführten KI-Funktionen. Dadurch bleibt die Nutzung transparent und planbar.

Für eine detaillierte Übersicht der Preise und der Abrechnungslogik helfen die OSSENO-Ansprechpartner gerne weiter.

Fazit

Die KI-Funktionen in reqSuite® rm verfolgen einen klaren Ansatz: Sie unterstützen methodisch sauberes Arbeiten, ohne die Kontrolle aus der Hand zu nehmen.

Die integrierten Mechanismen sorgen für strukturierte Qualitätssicherung direkt im System. Die optionalen erweiterten Funktionen bieten zusätzliche Leistungsfähigkeit für komplexere Analysen, sprachliche Optimierungen und Automatisierung.

So entsteht eine praxisnahe, skalierbare KI-Unterstützung im Anforderungsmanagement, die sich flexibel an die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen jedes Unternehmens anpassen lässt.

Über den Autor

Phil Stüpfert

Phil Stüpfert

Produktmanager

Phil Stüpfert bringt tiefgehendes Wissen im Requirements Engineering mit und verstärkt seit rund zwei Jahren das Team der OSSENO Software GmbH als Produktmanager. Zuvor war er am Fraunhofer IESE tätig, wo er intensiv an Themen rund um Anforderungsmanagement und Softwareentwicklung gearbeitet hat. Mit seiner Erfahrung sorgt er dafür, dass reqSuite® rm kontinuierlich weiterentwickelt wird, um Unternehmen noch besser bei der strukturierten und effizienten Verwaltung ihrer Anforderungen zu unterstützen. Sein Fokus: Praxisnahe Lösungen schaffen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern.

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