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Release Notes reqSuite® rm 4.8 – Alle Neuerungen im Überblick

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Release Notes reqSuite® rm 4.8 – Alle Neuerungen im Überblick

8.5.2026

4

Min. Lesedauer

 Release Notes reqSuite® rm 4.8 – Alle Neuerungen im Überblick

Mehr Effizienz im Anforderungsmanagement: reqSuite® rm 4.8 erweitert den Datenaustausch, automatisiert Prozesse noch gezielter und verbindet Ihre Arbeitsabläufe einfacher mit anderen Systemen.

Mehr Automatisierung, flexiblerer Datenaustausch und stärkere Regeln

Mit reqSuite® rm 4.8 stehen drei Themen besonders im Fokus: professioneller ReqIF-Datenaustausch, deutlich erweiterte Automatisierungsmöglichkeiten und die neue Zapier-Integration.

Das Update 4.8 wurde am 10.05.2026 veröffentlicht.

ReqIF-Ex- und Import: Datenaustausch auf neuem Niveau

Der Austausch von Anforderungen mit Kunden, Lieferanten oder anderen Tools gehört in vielen Projekten zum Alltag. Mit Version 4.8 wurde der ReqIF-Ex- und Import grundlegend erweitert.

Mehr Inhalte exportieren – wenn gewünscht

Beim ReqIF-Advanced-Export lassen sich nun deutlich mehr Informationen übertragen. Dazu gehören beispielsweise Versionshistorien, Kommentare, abstrakte Klassen, Draw.io-Dateien und weitere Zusatzinformationen.

Damit können Projekte, z.B. zu Backup-Zwecken, wesentlich vollständiger übertragen werden. Relevante Informationen gehen nicht mehr verloren oder müssen separat nachgereicht werden.

Nur exportieren, was wirklich benötigt wird

Nicht jeder Empfänger soll den gesamten Datensatz erhalten. Deshalb können nun Informationen gezielt vom Umfang ausgenommen werden.

Das sorgt für schlankere Dateien, weniger Komplexität und bessere Kontrolle über den Datenaustausch.

Freie Auswahl von Kategorien und Attributen

Beim Export kann jetzt präzise festgelegt werden, welche Inhalte übertragen werden sollen. So ist es beispielsweise möglich, gezielt nur Name, ID und Beschreibung zu exportieren.

Dadurch entstehen exakt die Dateien, die für Kunden, Auditoren, Lieferanten oder Fachabteilungen benötigt werden.

ReqIF-Vorlagen für kompatible Exporte

Mit der neuen ReqIF-Vorlagen-Funktion lassen sich Exporte gezielt auf externe Systeme abstimmen.

Das reduziert manuelle Nacharbeiten erheblich und erhöht die Kompatibilität, sodass Daten direkt korrekt eingelesen werden können.

Verbesserter Import in bestehende Strukturen

Auch der Import wurde deutlich erweitert.

Neue Inhalte lassen sich flexibel ein- oder ausschalten. Zusätzlich ist nun ein Mapping auf bestehende Kategorien und Attribute möglich.

Das bedeutet: Externe Daten können gezielt in vorhandene Strukturen übernommen werden, ohne unnötig neue Kategorien anzulegen oder Templates nachträglich überarbeiten zu müssen.

Direkt im Template-Editor arbeiten

Ein besonders praktischer Fortschritt: ReqIF-Import und -Export sind jetzt direkt im Template-Editor möglich.

Bisher musste zunächst ein Projekt auf Basis des Templates erstellt werden. Jetzt können Template-Strukturen unabhängig von Projekten angepasst, getestet und vorbereitet werden.

Das spart Zeit und schafft mehr Sicherheit bei Änderungen.

Erweiterte Rule-Engine: Mehr Möglichkeiten für intelligente Automatisierung

Die Rule-Engine in reqSuite® rm wurde mit Version 4.8 erheblich ausgebaut.

Klammerungen für komplexe Bedingungen

Mit Hilfe der Klammerung lassen sich komplexere Bedingungen wie „(Condition 1 OR Condition 2) AND Condition 3“ mit verschachtelten Logiken formulieren. Dies reduziert die zuvor benötigte Anzahl an verschiedenen Rules.

Neue Filter für gezielte Prüfungen

Neue Last-, First-Change- und Created-Filter ermöglichen den gezielten Zugriff auf zuletzt geänderte, zuerst geänderte oder neu erstellte Elemente.

Zugriff auf vorherige Werte mit PREVERSION

Mit Variable.PREVERSION kann nun auf den vorherigen Zustand eines Wertes zugegriffen werden.

Dadurch lassen sich echte Änderungslogiken umsetzen. Beispielsweise können Statuswechsel erkannt, Folgeaktionen ausgelöst oder Verantwortlichkeiten automatisch angepasst werden.

Dynamische Berechnungen mit CALC

Mit {CALC: ...} lassen sich Werte direkt innerhalb von Regeln berechnen.

So können numerische Felder, Kennzahlen oder Statuslogiken automatisch gepflegt werden, ohne manuelle Zwischenarbeit.

SET jetzt für alle Attribute

Die SET-Funktion unterstützt jetzt alle Attribute inklusive Metaattribute, wie beispielsweise Deadlines.

Verantwortlichkeiten automatisch setzen

Elemente können nun direkt einem Benutzer oder einer Gruppe zugewiesen werden.

Dadurch lassen sich neue Anforderungen automatisch an zuständige Fachbereiche verteilen, Testfälle an Teams übergeben oder Eskalationen sauber steuern.

Neue Zapier-Integration: reqSuite® rm mit über 9.000 Tools verbinden

Mit Version 4.8 erhält reqSuite® rm eine neue Integration zu Zapier.

Zapier ist eine Automatisierungsplattform, die Softwarelösungen ohne Programmierung miteinander verbindet.

Dadurch kann reqSuite® rm mit über 9.000 Anwendungen verknüpft werden.

Änderungen im Projekt als Trigger nutzen

Änderungen innerhalb eines Projekts können automatisch Zaps auslösen.

So lassen sich beispielsweise Benachrichtigungen versenden, Tickets erstellen, Daten synchronisieren oder Folgeprozesse anstoßen.

Externe Prozesse schreiben zurück nach reqSuite® rm

Zaps können außerdem Elemente in reqSuite® rm erstellen, ändern oder löschen.

Damit wird reqSuite® rm noch stärker Teil einer durchgängigen Systemlandschaft statt einer isolierten Einzellösung.

Gerade für Unternehmen mit vielen Tools eröffnet diese Änderung enorme Möglichkeiten, da keine eigenen Integrationen mehr manuell programmiert werden müssen.

Fazit: Ein Update für Unternehmen, die effizient skalieren wollen

Mit reqSuite® rm 4.8 wird vor allem eines klar: Anforderungen professionell zu verwalten bedeutet heute mehr als Dokumentation.

Es geht um reibungslosen Datenaustausch, intelligente Automatisierung, saubere Integration in bestehende Toollandschaften, weniger manuelle Arbeit und schnellere Prozesse.

Mit diesem Release wird reqSuite® rm erneut leistungsfähiger, ohne an Flexibilität oder Bedienbarkeit zu verlieren.

Wer Anforderungen strukturiert und effizient managen möchte, erhält mit Version 4.8 viele neue Möglichkeiten.

Über den Autor

Phil Stüpfert

Phil Stüpfert

Leiter Product & Engineering

Phil Stüpfert bringt tiefgehendes Wissen im Requirements Engineering mit und verstärkt seit rund drei Jahren das Team der OSSENO Software GmbH als Leiter des Bereichs Product & Engineering. Zuvor war er am Fraunhofer IESE tätig, wo er intensiv an Themen rund um Anforderungsmanagement und Softwareentwicklung gearbeitet hat. Mit seiner Erfahrung sorgt er dafür, dass reqSuite® rm kontinuierlich weiterentwickelt wird, um Unternehmen noch besser bei der strukturierten und effizienten Verwaltung ihrer Anforderungen zu unterstützen. Sein Fokus: Praxisnahe Lösungen schaffen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern.

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